Unsere Geschichte 

Ich war 12 Jahre alt als mein erster Labrador in mein Leben trat. Nero, der Hund meiner Nachbarn, braun, tapsig und völlig unbeholfen. Nero wurde mir zu einem wahren Freund. Anstatt ins Freibad bevorzuge ich lieber den See damit mein brauner Kumpel auch planschen durfte, Kino war plötzlich doof und auch meine Freunde mussten sich damit abfinden, dass wir jetzt einen 4-beinigen Begleiter hatten. 

Mit meiner Volljährigkeit rückte der Abschied von Nero immer näher. Meine Nachbarn wollte ihren Hund schließlich nicht abgeben und somit fing ich an mich mit dem Thema Zucht auseinander zu setzten. Wir besuchten zahlreiche Ausstellungen, immer mit Bestbewertungen, es folgte ein Untersuchungsmarathon und viele, viele Tests später hatten wir dann die Zuchttauglichkeitsurkunde in der Hand. Mein erstes Nero Kind wurde am 5.1.2011 geboren. 

Ich habe mich in den vergangenen 18 Jahren sehr viel mit der Thematik beschäftigt, habe mich fortgebildet und im Bereich Tiertraining gearbeitet. 

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Als Neuzüchter muss man viel Kritik einstecken. Ich habe mir damals viele Sachen sehr zu Herzen genommen und habe immer weiter recherchiert. Thema Papiere, was ist richtig was falsch? Warum braucht man eine Ahnentafel wenn man nicht züchten möchte und warum sind manche Papiere scheinbar nichts wert und erregen die Gemüter in der Züchterwelt. Ich bin für mich persönlich zu dem Entschluss gekommen, dass nicht das Papier den Hund ausmacht sondern die Sorgfalt und Verantwortung jedes einzelnen Züchters, der jeden einzelnen Welpen mit Fürsorge aufzieht, die Elterntiere gewissenhaft untersuchen lässt, sich weiterbildet in Sachen Zucht und Haltung und sich auch durchaus kritisch mit der kompletten Thematik auseinander setzten kann. 

Was finden Sie jetzt bei uns? 

Wir leben auf einem 3000qm ehemaligen Mühlengrundstück in Alleinlage in Sachsen-Anhalt. Bei uns leben 7 Hunde aus eigener Nachzucht. Wir gehen täglich mit unseren Hunden spazieren. Wir wohnen in einer sehr spärlich besiedelten Gegend und können jederzeit ohne Leine unsere Wege gehen. Meine Hunde sind alle erzogen, alle bleiben zusammen, wir lieben es die Seen in der Umgebung zu besuchen oder einfach mal durch den Wald zu flitzen. Auch unsere Welpen profitieren davon. Ab der 7. Woche begleiten sie uns auf Spaziergängen, können Haus und Garten auf eigene Faust erkunden und sind bestens vorbereitet aufs Leben. Sie finden bei uns keine Zwinger oder ähnliches. Unsere Hunde sind unsere Familie! 

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Nero und ich 2005